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mordor

ist nicht lieb & nett

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Thursday, March 20th 2014, 3:44pm

Der Aufzug

Marion war wieder auf dem Weg zur Arbeit. Nach langem Suchen hatte sie einen Stelle in einer kleinen Privatbank gefunden und fühlte sich sehr wohl bei den Kollegen und die Arbeit entsprach genau ihren Vorstellungen. Heute war die halbjährige Probezeit um und es sollte sich entscheiden, ob sie den Ansprüchen der Oberen Etagen gerecht würde.
Sie war zuversichtlich, hatte heute extra ein neues, dezentes Kostüm angezogen – nicht ihre geliebte, legerere Kleidung - welches ihre durchaus beachtenswerte Figur unaufdringlich zur Geltung brachte, die weiße Bluse war vorne geknöpft und die Schuhe mit hohen Absätzen machten ihre schlanken Beine noch länger. Drunter trug sie - für ihr persönliches Wohlgefühl - halterlose Strümpfe, einen Po betonenden Slip mit push up BH. Die halblangen, braunen Haare hatte sie am Hinterkopf zusammengesteckt. Alles in Allem war Marion mit sich zufrieden, die Blicke der Männer in der Straßenbahn bestätigten Ihr dies auch.
Nur ausgerechnet heute war Marion durch eine Verspätung im öffentlichen Nachverkehr spät dran. Sie hastete durch das prunkvolle Portal und die große Empfangshalle des altehrfürchtigen Hauses zu den Aufzügen. Normalerweise nahm sie immer die Treppe, einerseits um etwas für ihre Figur zu tun, andererseits aber auch, weil sie eine panische Angst vor engen Räumen hatte seit einem Erlebnis in frührer Kindheit. Heute aber war einfach keine Zeit für die 15 Stockwerke hoch ins Büro. Da Sie spät dran war, stand nur ein Mann mittleren Alters wartend mit Ihr in der Lobby. Etwas skeptisch musterte Marion dessen Aussehen, ausgewaschene Jeans, offenes Hemd und staubige, etwas ausgetretene Schuhe. Aber das markante Gesicht unter den etwas verstrubbelten Haaren und der kurze, ruhige Blick aus blauen Augen flößten wieder Beruhigung ein.
Knarrend öffnete sich die Aufzugtür und mit einer leichten Handbewegung ließ Ihr ihr Gegenüber den Vortritt in die ca. 2x2 m kleine, mit dunklem Holz getäfelte, Kabine. „Welches Stockwerk“, frage er mit angenehm, dunkler Stimme. „Fünfzehntes“, antwortete Marion. Die Türen schlossen sich, langsam und knarrend setzte sich der Aufzug in Bewegung. Etwas zitternd lehnte sich Marion an das warme Holz der Wand, beobachte die Anzeige, wie es langsam höher ging. Dabei fing sie einen skeptischen Blick des Mannes auf, der sich neben den Anzeigen platziert hatte. Zwischen 11. und 12. Stock rumpelte es plötzlich, fing sich wieder um dann unvermittelt kurz vor dem 13. (böses Ohmen?) mit einem Ruck stehen zu bleiben.
Mit großen Augen starrte Marion auf die Anzeige. Mir ruhiger Hand drückte ihr Mitgefangener 3-4x die Knöpfe, kein Resultat. Leicht panisch drückte Marion sich von der Wand ab, stürzte zum Anzeigenpult und drückte wie wild auf alle Knöpfe. Da spürte Sie zwei kräftige Hände an ihren Handgelenken die sanft aber bestimmt zupackten. „Beruhigen Sie sich“, hörte Marion wie durch eine Watteschicht die dunkle Stimme. Mit Nachdruck zog er sie dann wieder zur gegenüberliegenden Seite, ließ wieder los, drückte den Notruf und wartete. Sofort schnarrte eine Stimme aus dem Lautsprecher. „Klaus Schulzens hier“, meldete der Mitfahrer sich darauf und schilderte ruhig das Problem. Die blecherne Stimme versprach Hilfe, aber so 45-60 Minuten würde der Monteur wohl brauchen, da gerade am anderen Ende der Stadt.
Entsetzt riss Marion die Augen auf, „das geht nicht, ich hab Klaustrophobie!“, stieß sie keuchend heraus. Sie schwitze, es war ihr geradezu unerträglich heiß in der engen Kabine. Marion zog die eng anliegende Kostümjacke aus, lies sie achtlos in die Ecke fallen. Ihr Atem ging schneller, in kurzen Stößen hob und senkte sich ihre Brust. Haltlos sank sie in der Ecke zusammen, hockte wie ein Häufchen Elend auf ihre Jacke. Der geschlitzte Rock schob sich über die Knie und gab die wohlgeformten Beine frei, sie bemerkte nicht wie Reizvoll das wirken musste. Ihre Gedanken drehten sich nur im Kreis „raus, nur raus …“ und der Blick aus großen Augen irrte über die Wände.
Plötzlich spürte sie zwei kräftige Hände an den Oberarmen, eine ruhige Stimme dich vor Ihr, „hey, Sie hyperventilieren“, hörte Sie durch die Wattewand. Er schüttelte sie leicht, „langsamer atmen, ruhiger und tiefer“, gleichzeitig bildete er mit beiden Händen einen Trichter über Mund und Nase. Langsam wurde es wieder klarer in Marions Kopf, ihr Blick klarte auf. Vor sich sah sie ein leicht gebräuntes Gesicht, leichte Lachfalten um die ruhig sie anblickenden blauen Augen.
Diese Augen blickten direkt in zwei dunkle, ängstliche Gegenstücke, schweiften kurz in den Ausschnitt der Bluse ab, wo der BH zwei wunderbare Kugeln anhob, sah einen Schweißtropfen der vom schlanken Hals kommen langsam in dem Ausschnitt zwischen diesen Brüsten verschwand. Sah zwei feste Nippel, die sich durch den Stoff abzeichneten.
In diesem Moment schlangen sich zwei Arme um seinen Nacken. Hans blickte auf, sah in ein ebenmäßiges Gesicht mit vollen, leicht geöffneten Lippen, sah in zwei dunkle Augen aus denn langsam die Furcht verschwand. Fühlte eine ruhiger, länger werdenden Atem und zwei sanfte Hügel, die sich dabei leicht an seine Brust drückten.


Noch ca. 45 Minuten ….
( Alter schützt vor Torheit nicht :whistling: )

nortlights

Unregistered

2

Thursday, March 20th 2014, 8:24pm

antwort

wieder eine schöne gut geschriebene Geschichte , freue mich auf die 45 minuten :thumbup:

Yuki

Unregistered

3

Thursday, March 20th 2014, 9:37pm

super geschrieben

und die 45 minuten :whistling: freu ich mich drauf

BadBoy45

Unregistered

4

Friday, March 21st 2014, 7:07am

schön Story

:thumbup:

5

Sunday, March 23rd 2014, 7:28am

ich lieb deine Storys mordor…

:thumbup:

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fantasie, Geschichte, sex, story

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